BME-Region Stuttgart - Mittlerer Neckar

In Verhandlungssituationen versuchen zwei Parteien mit unterschiedlichen Interessen, Zielsetzungen oder Wertvorstellungen ein Thema zu einem Konsens zu bringen. Beide Seiten versuchen dabei, ihre Emotionen möglichst nicht zu offenbaren. Hier steigt die Bedeutung nonverbaler Kommunikation. Diese funktioniert über Kanäle, wie etwa Mimik, Gestik, Körperhaltung und Stimme und ist für die Entschlüsselung von Motiven und Interessen von Verhandlungspartnern meist wichtiger als das Gesagte (bspw. Unstimmigkeiten im Verhalten o.ä.).
Die Kontrolle der Mimik gestaltet sich dabei insb. in stressgeladenen Verhandlungssituationen als nahezu unkontrollierbar. Eine besondere Rolle spielen in diesem Zusammenhang die sog. Mikroexpressionen, d.h. mimische Ausdrücke mit einer Dauer von unter 500 Millisekunden. Diese entziehen sich gänzlich unserem bewussten Einfluss und haben alle einen neurologischen Trigger als Auslöser.

Der Vortrag gibt Ihnen eine Einführung in das Konzept der Mimikressonanz©. Der Fokus liegt v.a. auf im Verhandlungskontext relevanten Mikroexpressionen, welche Ihnen Aufschluss über Ihre Verhandlungspartner geben, um daraus Schlussfolgerungen zu ziehen bzw. sinnvoll zu (re)agieren. Hier können bspw. Einwandsignale oder Täuschungsversuche im Zusammenhang mit angebotsrelevanten Informationen o.ä. hervortreten. Der Vortrag soll Ihr Interesse für dieses Thema im Verhandlungskontext wecken und Sie zur Vertiefung im Anschluss begeistern – idealerweise ergänzt um weitere nonverbale Signale.

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