BME-Region Stuttgart - Mittlerer Neckar

Rückblick

Sep
2025
25
Ort: IBZ der Universität Stuttgart Kompaktseminar zum Thema "Obsoleszenz-Management – Aufgaben des Einkaufs"

In den einzelnen Phasen eines Produktlebenszyklus (PLZ) ergeben sich ganz unterschiedliche Aufgaben für den Einkauf. Am Beginn, vor Produktionsbeginn (SoP), geht es primär um die Identifikation und Gewinnung von Lieferanten für die beginnende Serienfertigung. Dagegen werden die Aufgaben des Einkaufs am Ende des PLZ relativ wenig diskutiert. Immerhin geht es dabei um die Reduzierung von Mengenabrufen, das Management von Stückkosten infolge von Skalierungsnachteilen usw. Aber: mit dem Ende des PLZ kommt bei längerlebigen Gebrauchsgütern der weitere Nutzungszyklus bei den Kunden ins Blickfeld. Insbesondere müssen Ersatzteilbedarfe sichergestellt werden. Hierfür benötigen Unternehmen geeignete Versorgungsstrategien. Lieferanten müssen eingebunden werden. Konzepte für die Bereitstellung sind zu entwickeln. Diese Problemstellung zeigt sich insbesondere bei elektronischen Komponenten. Häufig praktizieren deren Hersteller eine Art „last order“ Politik und stellen dann die weitere Fertigung gänzlich ein. Geeignete Lösungen dafür stellt der CEO von HTV, Herr KRUMME, vor. In den weiteren Beiträgen wird dieser Aspekt dann vertieft (vom CPO der Firma Jumo, Herrn WEIMER und Herrn PAATSCH von Festo. Der CPO der Firma Trumpf, Herr KISTNER, wird das Ersatzteilmanagement seines Unternehmens vorstellen. Von diesen Präsentationen sollten Sie als Teilnehmer profitieren können und Anregungen für Problemlösungen in Ihrem Bereich mitnehmen! Der BME-Vorstand lädt Sie herzlich zur Teilnahme an diesem Workshop ein. Wie in den Vorjahren auch ist die Teilnahme kostenfrei. Die Kapazität im IBZ der Universität Stuttgart ist allerdings begrenzt. Es gilt: „first come – first serve“ Bitte entnehmen Sie weitere Informationen dem beigefügten Programm.

Jul
2025
22
Ort: MHP Next Level Procurement: KI als Gamechanger im Einkauf

In einer Zeit, in der globale Unsicherheiten, volatile Märkte und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz die Unternehmenslandschaft prägen, steht der Einkauf vor einem Paradigmenwechsel. Künstliche Intelligenz (KI) bietet hier nicht nur technologische Innovation, sondern einen strategischen Hebel, um den Einkauf neu zu definieren und zukunftsfähig zu gestalten. Dr.-Ing. Sylvia Trage, Partnerin bei MHP – A Porsche Company und Leiterin der Practice "Supply Chain Excellence", wird in ihrem Vortrag beleuchten, wie KI den Einkauf transformieren kann – von der Automatisierung repetitiver Aufgaben bis hin zur strategischen Entscheidungsunterstützung. Erfahren Sie anhand konkreter Use Cases und Praxisbeispiele, wie Sie mithilfe von KI den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft begegnen, und dabei Effizienz steigern, Kosten senken und Risiken minimieren können. Darüber hinaus werden zentrale Erfolgsfaktoren für eine gelungene KI-Transformation im Einkauf aufgezeigt – von der Prüfung des digitalen Reifegrads über die Einbindung der Organisation bis hin zur nachhaltigen Verankerung neuer Technologien im Tagesgeschäft. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Branchen auszutauschen und wertvolle Impulse für die strategische Ausrichtung Ihres Einkaufs zu gewinnen und diskutieren Sie mit, wie Sie Ihre Teams auf die Veränderungen vorbereiten und eine Kultur der Innovation fördern.

Feb
2025
18
Ort: Haus der Wirtschaft Sourcing in China - Entwicklungen und strategische Anpassungen vor dem Hintergrund geopolitischer Herausforderungen

China galt lange als unerschütterlicher Pfeiler der globalen Lieferkette. Das wird jedoch zunehmend kritisch hinterfragt – nicht zuletzt durch die restriktive Politik der politischen Führung in Beijing während der COVID-19-Pandemie oder den wachsenden geopolitischen Spannungen. Trotz schwieriger werdender Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Aktivitäten deutscher Unternehmen in China sind die bilateralen Handelsbeziehungen jedoch intensiv. Laut Statistischen Bundesamt ist China zum achten Mal in Folge wichtigster Handelspartner der Bundesrepublik. Die Bundesregierung hat 2023 erstmals eine ressortübergreifende und umfassende China-Strategie beschlossen. Danach hält Deutschland an den engen Handelsbeziehungen mit der größten Volkswirtschaft Asiens fest. Allerdings gilt es jetzt, die ökonomische Resilienz zu erhöhen und Geschäftsrisiken zu mindern. Insbesondere in kritischen Bereichen sollen die Abhängigkeiten der deutschen Unternehmen verringert und die Wirtschaftsbeziehungen insgesamt diversifiziert werden. Ziel ist es, ausgewogene Partnerschaften in Asien auf- und auszubauen, ohne sich gegenüber China zu verschließen. Was sind die Erfolgsfaktoren für das Sourcing mit Hinblick auf die neuen Herausforderungen in China? Welche Strategien sind dabei angebracht? Riccardo Kurto, Leiter des BME-China Büro, wird die Bedeutung Chinas als Handelspartner und Beschaffungsmarkt hervorheben und gleichzeitig auf die Notwendigkeit eingehen, Abhängigkeiten zu reduzieren.